Teezeremonie

Moin!

Tja, wo soll ich bloß anfangen…?

Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass man in so kurzer Zeit (ja, leider ging die gute Stunde viel zu schnell vorbei…) so viel über Tee, seine Herkunft, Bedeutung, Zubereitung und Wirkung lernen kann. Und dann noch so viel darüber hinaus…

Verschmitzt, charmant und voller Leidenschaft für den Tee und allem, was dazu gehört, nahm uns Frau Krause im Restaurant Leuchtfeuer mit auf eine Teereise in die Vergangenheit und einmal um die ganze Welt, während wir in den Genuss von echtem Ostfriesentee und frischgebackenen Krüllkuchen kamen.

Frau Krause führte lange Jahre ein kleines und feines Teesiebmuseum und konnte mich mit ihren Anekdoten darüber beinahe dazu bewegen, demnächst mit dem Sammeln von Sieben zu beginnen…unglaublich spannend!

Dachte ich doch, schon einiges über Tee zu wissen, so war ich wirklich fasziniert, was es noch alles zu entdecken gibt…
Wer wissen möchte, was beispielsweise ein Kluntjeknieper ist oder was es mit Fadenkandis auf sich hat, dem empfehle ich dringend den Besuch des ganzjährig und immer donnerstags stattfindenden Seminars…und allen anderen sowieso!!! Jung und alt!

Alt ist in diesem Zusammenhang übrigens ein besonders gutes Stichwort, denn wie wir gestern gelernt haben, aber eigentlich ja auch schon wussten, Tee macht alt!
Das liegt zum einen sicherlich an den Inhaltsstoffen und der Wirkung, zum anderen aber vermutlich auch an der Ruhe und der Besinnlichkeit einer ostfriesischen Teestunde…quasi eine Entschleunigung in der hektischen Welt von heute. Ich kann es wirklich nur empfehlen!

Dazu passt dann auch wunderbar ein schöner Satz, den ich gestern gelernt habe und der mir sehr gefällt:

„Genieße dein Leben ständig, denn du bist länger tot als lebendig!“

Als sich das Seminar dem Ende entgegen neigte, die Kanne leer und der Kluntje aufgelöst war, war ich doch etwas traurig und habe überlegt, einfach nochmal wieder zu kommen!
Denn so leicht stelle ich meinen Löffel freiwillig nicht in die Teetasse…!

Bedanken möchte ich mich ganz herzlich bei Frau Krause für die gemütliche Stunde und bei Imke und Mario Krar, dafür, dass ich gestern teilnehmen durfte

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